Miracles of Hogwarts


 
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 Hannah Abbott

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Hannah Abbott

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&& cloverleaf
Anzahl der Beiträge : 202

BeitragThema: Hannah Abbott   So März 06, 2011 2:29 pm





» First Name Hannah
» Last Name Abbott
» Nickname -
» Age 14
» Birthday 1. November 1980

» House Hufflepuff
» Grade 4. Klasse
» Chosen Classes [ X ] Muggelkunde [ X ] Arithmantik
» Grades
[ A ] Astronomie
[ A ] Verteidigung gegen die dunklen Künste
[ A ] Verwandlung
[ E ] Zauberkunst
[ M ] Geschichte der Zauberei
[ A ] Zaubertränke
[ E ] Kräuterkunde
[ O ] Muggelkunde (Wahlfach #1)
[ E ] Arithmantik (Wahlfach #2)
» Job -

» Charakter
Ernie McMillan und Justin Finch-Fletchley über Hannah Abbott:
Hannah haben wir in unserer Schulzeit wirklich mehr als lieb gewonnen. Sie ist so eine aufgeschlossene, ehrliche und zuvorkommende Freundin, dass man es manchmal kaum glauben mag. Wir könnten wirklich ganze Romane über unseren blonden Engel erzählen, aber beschränken wir uns mal auf das Wesentliche. Allein schon, wenn man total am Boden zerstört ist, kann unser kleiner Smiley einen wirklich immer wieder aufmuntern. Allein ihre Anwesenheit sorgt schon dafür, dass man lachen muss; aber kein auslachen, sondern einfach, weil sie so positiv ist. In ihren Augen sollte wirklich jeder Mensch siebzehn Chancen bekommen - und nicht nur zwei. Wir zwei sind da zwar ganz anderer Meinung als Hannah, aber egal. Sie sieht einfach in jedem Menschen das gute und wenn nicht, dann sucht und überlegt sie so lange, bis sie etwas hat. Zum Beispiel in unserem zweiten Jahr, als sich herausgestellt hatte, dass Potter der Erbe Slytherins ist, war sie voller Überzeugung, dass dies eine große Lüge ist. Oh, es war wirklich schlimm mit ihr. Nein, er tut einem nichts. Er ist doch unser netter Mitschüler. Oft will sie vielleicht auch gar nicht das schlechte in einem Menschen sehen, wie mir scheint. Und dann lässt sie sich auch gar nicht von ihrer Meinung abbringen, selbst wenn alles gegen diese Person spricht. Man hat es doch bei dir gesehen Justin, du wurdest versteinert. Aber nein, sie hält lieber zu Potter. - Was hat sie? Ich dachte, wir wären Freunde! - Ja, dabei sagen doch immer alle, Freundschaft sei für sie das wichtigste auf der ganzen Welt. Hm, sie klammert einfach immer an ihrer Wahrheit. Aber kommen wir lieber zu einem anderen Thema, beziehungsweise zu einem anderen Merkmal. - Halt, ich will noch was dazu sagen! Irgendwie finde ich aber schon, dass Hannah eine sehr gute Menschenkennerin ist, oder? Ich meine, sie sieht ja nicht in allen Menschen das gute. Also, sie weiß schon Bescheid, wann und ob man wem vertrauen kann. - Ja, das stimmt schon, Justin. - Ha! Sag ich ja. Okay, jetzt können wir weitermachen.
Dann wäre da noch die Tatsache, dass sie nicht die stärksten Nerven hat, nicht Ernie? Vor Arbeiten zum Beispiel wird sie oft schwach, oder als sie gehört hat, dass Dementoren um die Schule postiert sind. Da wurde sie fast immer total verrückt! - Sie ist auch schon mal zusammengebrochen. Was war das denn nochmal? Ach ja, als wir uns letztes Jahr mit Professor Lupin unserem Irrwicht stellen mussten. Eigentlich haben das alle ganz gut hinbekommen, aber Hannah hatte es nicht hinbekommen. Sie war sowieso noch nie die beste, in Verteidigung gegen die dunklen Künste. - Stimmt, das weiß ich noch. Und dann ist sie immer total enttäuscht, wenn sie etwas nicht schafft, dass sie sich vorgenommen hat. Die Arme … dabei ist sie gar nicht so perfektionistisch, oder? - Ne, eigentlich ja nicht. Ich denke mal, sie hatte einfach nur vor der Verspottung der anderen Angst, dass sie die einzige ist, die es nicht geschafft hat. Sogar Longbottom hat es geschafft. - Ach ja, genau. Tja, unsere Hannah ist eben nicht die mutigste. Ist ja auch nicht bei den Gryffindors. Oft sorgen Ernie und ich dafür, dass sie mal mehr aus sich herauskommt; ist ja kaum zu glauben, wie sie sich manchmal anstellt. Obwohl so viel Lebensfreude in ihr steckt, könnte sie nicht mitten auf dem Gang ihren Namen rufen. - Kann man das denn vergleichen? - Ja klar. Ach, egal. Mach mal weiter, Ernie!
Gut, was kann man denn noch zu ihr sagen? Ja, sie ist wirklich unsere soziale Ader in Hufflepuff. Immer ein offenes Ohr für Sorgen und freundlich. Hatten wir ja oben schon mal erwähnt gehabt. Dann macht sie keine Unterschiede zwischen Muggeln und Zauberern. - Sie ist doch ein Halbblut. Wäre ganz schön blöd, wenn sie ihren Vater hasst, oder? - Justin, rein aus Prinzip. Sie hat keine Vorurteile, behandelt alle gleich und ist ziemlich weltoffen. - Achso, ja. Das stimmt schon. - Sag ich doch! Und zudem schlichtet sie oft unsere Streitereien, nicht Justin? - Jaha, das macht sie wirklich! Und das kann ganz schön oft vorkommen. Auch wenn sie meist unserer Meinung ist. Sag mal, zu einem bestimmten von uns beiden hält sie nicht, oder? - Doch, ich finde mal, sie mag mich mehr, als dich. - Was sagst du denn da, Ernie? Als ob sie dich kleinen Angeben mag! - Angeber? Was heißt denn das schon wieder? - Jaha, das weißt du ganz genau. - Ach, sowas meinen wir damit. Hannah wäre jetzt schon längst gekommen, hätte und gedrückt und uns versichert, dass sie und beide genau gleich mag und hasst. - Na klar, Ernie. Würde ich jetzt auch sagen, wenn mir nichts mehr einfällt. - Justin … hier geht’s um Hannah und nicht um uns. - Jaha, sag ich doch! - Was? Ähm … ach, egal.
Sie ist manchmal zu vorsichtig und fragt drei Mal nach, ob etwas sicher ist oder nicht. Oder ob wir uns wirklich um fünf Treffen. Oder ob wir wirklich an dem und dem Tag die Arbeit schreiben. - Genau! Deswegen will sie auch kein Quidditch spielen, hat sie uns gesagt. - Dabei würde sie gar nicht so schlecht spielen, glaube ich mal. - Naja, aber die beste ist sie wirklich nicht. - Ne, ist sie auch nicht. Lieber bleibt sie auf dem Boden und unternimmt was mit uns. Eigentlich mag sie auch recht gern Tiere. - Klar, deswegen hat sie auch kein Pflege magischer Geschöpfe belegt und besitzt kein Haustier. Gute Feststellung. - Boar, hörst du eigentlich nie zu? PmG hat sie nicht mehr genommen, weil ihr Hagrid Angst gemacht hat, mit seinen seltsamen Themen und ein Haustier hat sie nicht, weil sie dafür keine Zeit hat. - Ach echt? - Jaha, sag ich doch gerade. Ein guter Zuhörer bist du nicht, oder? - Ne, das ist doch Hannah von uns dreien. - Stimmt. Und sie ist auch immer für einen da, wenn man mal keine Hausaufgaben hat. Außer in Zaubertränke, Verwandlung und Geschichte der Zauberei sollte man sie lieber nicht fragen, das kann sie nämlich nicht so gut. - Ja, dann hat man meist die falschen Antworten. Weißt du noch, wie sie immer vor Snapes Stunden bibbert? - Ja, der macht ihr echt Bangen. Justin, ich und die anderen mögen ihn zwar auch nicht sonderlich, aber Hannah kann vor lauter Angst manchmal wirklich ganz falsche Zutaten in den Trank kippen oder so. - Deswegen postieren wir uns auch immer im Kerker neben ihr. Einer links, einer rechts. Und sie dann logischerweise in der Mitte. Ist wirklich nicht ihr Hobby. Sag mal, was hat sie überhaupt für ein Hobby? - Naja, also wirklich in die Schulgemeinschaft integrieren tut sie ja nicht. Kein Quidditch, kein Chor, sonst auch nicht viel. Dafür hat sie eine Lebensaufgabe. Sie sammelt Schokofroschkarten wie sonst was. Eigentlich müsste ihr Schlafzimmer schon überquellen, so viele müsste sie bereits haben. - Ja, genau! Unsere Schokofroschkartensammlerin ist sie ja. Aber sonst eigentlich ja nicht viel. Sie macht lieber was mit uns und ihren anderen Freunden, mehr eigentlich auch nicht.
Aber insgesamt sollte man jetzt einen ganz guten Eindruck von unserer Freundin haben, oder? Wenn nicht, kann man sie wirklich jederzeit fragen, sie beißt nicht. - … im Gegensatz und unserem Monsterbuch aus dem letzten Jahr. - Joah, das war schon gruslig.

» Familie
Emilia Abbott (geb. Fick) ist meine Mom und eine wirklich bedeutsame Person in meinem Leben. Man sagt doch immer, dass eine Tochter immer eine besonders gute Beziehung zu ihrer Mutter hat und das stimmt in unserem Fall durchaus. Sie ist 38 Jahre alt und war damals ebenfalls dem Haus Hufflepuff zugeteilt worden. Doch im Gegensatz zu mir, war sie eine der wenigen Ausnahmen in diesem Haus, welche nur so vor Selbstbewusstsein strotzten. Sie war noch nie eine der Hexen gewesen, die zu allem ja und Amen sagten, selbst wenn sie im Ministerium arbeitet. Schon immer stellte sie sich gerne auf die unsichere Seite und ist in den Augen vieler anderer nicht sonderlich angesehen, da sie eine Muggelstämmige ist. Allerdings ist sie zusammen mit anderen Eltern im Elternbeirat in Hogwarts und weiß somit (fast) immer über die wichtigsten Dinge Bescheid.
Horace Abbott ist mein Dad und, da ich ein Halbblut bin, ein Muggel. Doch er war schon immer recht gut auf die Zauberei zusprechen gewesen und ging damit um, als wäre er eher etwas neidisch darauf, der einzige in unserer kleinen Familie zu sein, der nicht mitreden konnte, wenn ich in den Ferien von Hogwarts erzählte. Er ist 40 Jahre und arbeitet bei uns im Dorf in einem kleinen Gemüseladen. Wirklich viel verdient er damit nicht, weswegen auch Mom unsere Hauptverdienerin ist. Aber sowas kümmert ihn nicht sonderlich, immerhin ist es ihm ganz recht, dass Mom bei uns das Sagen hat. Er gehört nicht zu diesen Leuten, die der Meinung sind, Männer stehen in der Welt über den Frauen. Und manchmal glaube ich auch, dass er Angst hat, wenn er Mom widersprechen würde, in eine kleine Maus verwandelt zu werden.
Malcolm Abbott ist mein großer Bruder. Er ist ebenfalls ein Zauberer, wohnt jetzt jedoch nicht mehr bei uns. Nachdem er sieben Jahre in Hufflepuff verbracht hat, fing er als Fluchbrecher an zuarbeiten und reiste nach Ägypten. Er schreibt uns ziemlich häufig und interessiert sich als neunzehnjähriger wirklich mehr für seine Familie, als für seine Karriere. Ich habe ihn unglaublich lieb und er hat wirklich immer ein offenes Ohr für die Sorgen anderer. Allerdings kann er nur zu Weihnachten nach Hause kommen, denn durch seinen Beruf kommt er in der Welt ziemlich umher und hat nicht wirklich Zeit, hier zu uns nach England zu kommen.
Und zu guter Letzt hätten wir da noch Maria Abbott, meine kleine Schwester. Sie ist erst zwei Jahre alt, daher hat es sich bis jetzt noch nicht gezeigt, ob sie eine Hexe ist. Allerdings gehen wir alle sehr davon aus, doch ich glaube, dass es Dad lieber wäre, wenn sie ein Muggel bleiben würde. Dann wäre er nicht so ganz alleine. Doch genau wie der Rest meiner Familie hat sie blonde Haare und sieht damit bereits jetzt wie ein kleiner Engel aus. Zwar klammert sie viel an Mama, doch sie hält unsere Familie bereits jetzt ziemlich auf Trab.

» Biographie
Kommen wir zu meiner Lebensgeschichte. Wieso bin ich die, die ich heute bin? Alles fing am 1. November 1980 an, als ich als zweites Kind in die Familie Abbott geboren wurde. Ich besaß eine Mom, einen Dad und einen bereits sechsjahre alten großen Bruder. Für mich gehörten Dinge wie sich bewegende Bilder, Zauberstäbe und Eulen mit Briefen zum täglichen Leben, selbst wenn Mom versuchte, nicht ganz so viel Zauberei bei uns zu Hause zu verwenden. Warum, kann ich nur vermuten. Denn eigentlich war es doch ziemlich witzig, was Mom mit ihrem kleinen Stück Holz alles machen konnte. Doch sicherlich wollte sie Dad das Leben nicht ganz so schwer machen, welcher ein normaler Muggel war. Wenn man es sich recht überlegt, muss es schon schwer für ihn gewesen sein, wenn die eigene Frau mit einem kurzen Schlenker mit dem Zauberstab die Arbeit doppelt so schnell erledigen konnte, wie man selber. Eins muss ich mal sagen, aber nicht weitererzählen! Hin und wieder stand Dad, wenn er dachte, dass ihn niemand sehen würde, mit Moms Zauberstab und versuchte mit ihm ebenfalls zu zaubern. Ich fand das immer total amüsant und süß von ihm.
Mit vier Jahren besuchte ich einen Kindergarten, in welchem ich mich ziemlich wohl fühlte. Bestimmt kam ich jeden Tag mit einem gemalten Bild nach Hause und hin und wieder malte ich uns alle auf Besen und mit Zauberstäben in der Hand. Die Erzieherinnen mochten das sicherlich seltsam empfunden haben, aber Mom meinte immer, dass ich eine große Fantasie habe und heftete alle Bilder von mir in einem Ordner ab, den sie immer noch besitzt. Erst letztens habe ich ihn mal einfach nur zum Spaß durchgeblättert. Sowas weckt wirklich gute Gefühle in mir hoch, wenn ich ehrlich sein soll. Im Kindergarten hatte ich auch ein paar gute Freunde, allerdings nicht wirklich viele. Aber sowas macht einem in frühen Jahren noch überhaupt nichts aus. Solange man welche hat, ist ja eigentlich alles gut.
Malcolm bekam mit elf Jahren einen Brief aus Hogwarts, in welchem stand, dass er in seinem nächsten Jahr die Schule besuchen sollte. Hogwarts! Welches Zauberkind kannte diese Schule nicht? Ich selber bewunderte ihn ja über alles, dass er dorthin durfte und fand es immer recht langweilig, wenn er nicht zu Hause war. Hin und wieder schickte er Eulen nach Hause, aber die Infos in den Briefen reichten mir nicht. Er schrieb über seine Freunde, seine Noten und andere Dinge, die mich wirklich nicht interessierten! Was lernte er für Zauber? Und wie war der Unterricht? Sowas war doch viel wichtiger, oder etwa nicht? Hach, keiner konnte mich verstehen.
Mit fünf Jahren ging ich in die Grundschule und hatte dort noch weniger Freunde, als im Kindergarten. Sie meinten irgendwie alle, ich wäre ihnen zu still und desweiteren. Wieso denn nur? Es gibt eben solche Menschen wie mich und ach, meine seltsamen Eigenarten verbesserten diese Einstellungen der anderen auch nicht. Manchmal fand ich es selber eigenartig, dass, wenn ich wütend war, seltsame Dinge passierten. Meine Noten jedoch waren ganz gut. Ich denke, ich war das normale Mittelmaß und damit komme ich auch voll und ganz klar. Nicht jeder kann der Beste sein. Außerdem sagte Mom mir immer, dass meine Noten jetzt nicht so wichtig seien, denn ich würde bald sowieso nach Hogwarts gehen.
Und so war es auch. Kurz bevor ich elf wurde, kam zum zweiten Mal ein Brief aus Hogwarts zu uns nach Hause. Darin stand dasselbe wie im Brief von Malcolm, welcher nun sein letztes Schuljahr antrat. Ich war total froh, dass ich jetzt in Hogwarts schon mal jemanden kannte. Doch die Zugfahrt über wollte er nicht, dass ich mit in seinem Abteil saß. Hm, irgendwie war das ziemlich gemein von ihm, wenn ich ehrlich sein soll. Deswegen suchte ich mir ein anderes Abteil, am besten eins mit anderen Erstklässlern. Und ich fand sogar recht schnell eins! Darin saßen bereits zwei Jungen und ein Mädchen, welche ich - was für ein Wunder! - noch nicht kannte. Mit den beiden Jungen bin ich heute immer noch befreundet. Ernie und Justin sind und bleiben vermutlich für immer meine besten Freunde. Das andere Mädchen, eine heutige Ravenclaw, passte irgendwie nicht ganz in unser Abteil. Wo Ernie, Justin und ich uns doch schon recht ähnlich waren, empfand ich die Ravenclaw als einfach viel zu verkniffen und ernst.
Im Schloss angekommen, war ich überhaupt nicht erfreut, als ich die erste war, die aufgerufen wurde. Irgendwie ist es immer schlimm, die erste zu sein. Und dann noch bei sowas wichtigem! Blöder Nachname … aber irgendwie ging es dann doch recht schnell und es hatte sich herausgestellt, dass diese ganzen dummen Geschichten, es würde weh tun oder man müsste eine schwere Frage beantworten, damit man in ein Haus kam, nicht stimmten. Hufflepuff würde nun mein neues zu Hause sein und ich setzte mich mehr als freudestrahlend neben meinen großen Bruder. Nur kurze Zeit später kamen auch Ernie und Justin zu mir. Der Start war doch ziemlich gut, oder nicht?
Von meinen Noten her hatte sich kaum etwas zu vorher verändert. Immer noch war ich das Mittelmaß und war in dem einen Fach mal besser und mal schlechter. Wenn es jedoch irgendetwas gab, dass ich überhaupt nicht konnte, waren die anderen aus Hufflepuff immer für mich da. Ich fand hier wirklich wahre und richtige Freunde. Auch sagten viele, dass Ernie und Justin dafür sorgten, dass ich etwas selbstbewusster wurde, wobei man insgesamt nicht behaupten konnte, dass ich eine auffallende Persönlichkeit war. Von Quidditch hielt ich, im Gegensatz zu anderen, nicht ganz so viel. Natürlich ging ich immer um elf Uhr zu den Spielen und feuerte mein Haus an, aber niemals würde ich mich dort eintragen. Ich bin doch nicht verrückt und riskiere mein Leben!
Auch bei den Lehrern viel ich kaum auf, nur machte ich mich vor vielen Arbeiten meistens mehr als verrückt und rannte den ganzen Tag auf und ab, lief tausend Mal zum Lehrer und fragte nach, welche Themen noch mal drankommen würde und so weiter.
Mein zweites Jahr war ziemlich seltsam, wenn ich ehrlich sein soll. Ich hatte schon richtige Angst, als plötzlich Mister Filch‘ Katze versteinert wurde. Eigentlich traute ich mich schon gar nicht in den Unterricht, aus lauter Angst, auch mir könnte etwas passieren. Ich bin zwar bin ich ein Halbblut, aber sowas vertröstet einen in solchen Zeiten überhaupt nicht! Doch Professor Lockhart gab uns allen Sicherheit, wenn man mal bedenkt, was er alles geleistet hat. Ich bin wirklich mehr als beeindruckt und verschlang seine Bücher schon fast. So viel Mut war ja schon fast unglaubwürdig! Und ich gebe jetzt hier ganz ehrlich zu, dass ich ihm auch am Valentinstag eine Karte geschickt habe! Doch allein war ich damit nicht, aber das hatte mich nicht interessiert. Justin und Ernie fanden dies mehr als peinlich, doch für sie zählte mehr die Tatsache, dass Harry Potter die Kammer des Schreckens geöffnet haben soll. Wie bitte? Also dies war fast das einzige Mal, dass wir drei nicht der gleichen Meinung waren. Doch einmal, das war mir so unangenehm, kam Harry in die Bibliothek und belauschte uns, als wir wieder über ihn redeten. Beziehungsweise, als Ernie über ihn redete. Denn Justin wurde ja beinahe von einer Schlange angegriffen, doch Harry hatte sie ja irgendwie davon abgehalten. Ich glaube, wir werden niemals wirklich wissen, was sich damals dort zugetragen hat. Ernie versuchte mich die ganze Zeit zu bearbeiten, dass ich Harry bloß nicht glauben soll und so weiter. Wirklich mehr als seltsam von ihm! Justin versteckte sich den ganzen Tag in seinem Zimmer und hatte Angst, dass Harry ihn finden würde. Ganz ehrlich, Jungs können manchmal so blöd sein! Als ob er der Erbe Slytherins ist. Okay, er kann Parsel, wenn jemand versteinert wurde, war er immer in der Nähe, aber, aber, aber … das hört sich wirklich ziemlich eindeutig an, aber irgendetwas sagte mir, dass er es nicht ist. Zudem er ja in Gryffindor ist. Doch dann passierte etwas, was ich in meinem ganzen Leben lang nicht vergessen werde. Ich erinnere mich daran, als wäre es erst gestern gewesen. Justin musste auf Toilette und verließ kurz vorher den Unterricht bei Lockhart, welcher uns natürlich trotz Warnungen der anderen Lehrer immer alleine gehen ließ. Und dann rief Peeves plötzlich laut auf dem Gang: Angriff, Angriff, Angriff! Und dann hatte es Justin erwischt. Ach je, das war einfach nur schrecklich. Und Harry war wieder bei ihm, der Arme. Irgendwie traf das Unglück wirklich immer ihn! Dabei kam er mir immer so nett rüber. Und dieses Ereignis war der Zeitpunkt, den Ernie nutzte, mich mehr zu bearbeiten als ich jemals von ihm erwartet hatte. „Ich sag es dir doch, Hannah. Er ist es. Potter ist der Erbe Slytherins. Da führt kein Weg dran vorbei. Glaub mir doch. Du wirst dich damit noch in Teufels Küche bringen. Nur seine besten Freunde glauben ihm und die werden vermutlich auch immer schwächer. Er konnte Justin noch nie leiden. Er ist ein Muggelstämmiger und dein Dad ist auch einer, fühl dich bloß nicht so sicher. Ich selber bin ja ein Reinblut, da kann Potter meine Familie aufwühlen, wie er will und er wird keinen einzigen Muggel finden. Denk bloß nicht, er verschont die wenigen, die ihn nicht verdächtigen. Alles spricht gegen ihn, merkst du das denn nicht?“ Und so weiter und sofort. Und wenn man das wirklich jeden und jeden Tag hört, könnte man wirklich eine andere Einstellung bekommen. Ich selber gab mich jetzt geschlagen. Gegen Ernie konnte ich sowieso nichts sagen. Wenn er etwas sagte, dann ließ er sich eigentlich nie von etwas anderem überzeugen. Erst, als auch Hermine angegriffen wurde, hatte ich die Hoffnung, dass Ernie locker lassen würde. Wieso sollte er seine eigene Freundin angreifen? Aber nein, das ließ ihn nur noch mehr in Panik geraten lassen. „Ah, jetzt greift er schon seine Freunde an. Hannah, wir werden alle sterben!“ - Seit dem bin ich in vollster Überzeugung, dass Ernie sich ziemlich stark in etwas hineinsteigern kann.
Kein Wunder, dass ich mehr als froh war, als das Ende meines zweiten Schuljahres immer näher rückte. Denn dann wurde noch die kleine Weasley verschleppt und argh, ich hatte mehr als Angst! Die Schule würde geschlossen werden. Nein, nein, nein. Und dabei war ich doch gerade erst hier. Aber dann änderte sich alles, während wir alle unsere Sachen packten und uns darauf einstellten, bald wieder in der Muggelwelt leben zu müssen. Wobei ich schwören könnte, dass Mom mich in Beauxbatons angemeldet hätte. Was genau passiert ist, kann ich hier leider nicht sagen. Es ging alles viel zu schnell und wie es geschehen ist, kann man sich in dreizehn verschiedenen Versionen anhören. Man merkt also, es sind mehr Gerüchte unterwegs gewesen, als wahre Dinge.
In den Sommerferien wurde unsere Familie etwas größer, als Maria auf die Welt kam. Oh, sie ist so ein süßer kleiner Engel, man kann es wirklich kaum glauben. Aber ich habe sie direkt ins Herz geschlossen, die süße, kleine. Doch schlagartig wurde mit einer Mitteilung wieder alles kaputt gemacht. Sogar in den Muggelnachrichten lief die Neuigkeit, dass Sirius Black aus Askaban geflohen ist. Oh je, er ist wirklich dort rausgekommen! Ich dachte immer, alles wäre sicher, aber anscheinend ist das ja nicht der Fall. Doch als ob dies nicht schon schlimm genug wäre, passten jetzt Dementoren auf uns auf und sogar bei unserer Hinfahrt im Zug waren welche gewesen. Kaum vorstellbar, dass Gefängniswächter auf uns Schüler aufpassen. Ich selber will es jedenfalls nicht glauben. Doch eine kleine Sache besserte das Schuljahr wieder auf. Unser neuer Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste war zwar nicht Lockhart und sah auch nicht so gut aus wie er, hatte keine Bücher geschrieben, war aber um einiges talentierter als er. Im Nachhinein glaube ich nämlich, dass Lockhart ein großer Angeber gewesen ist. Naja. Professor Lupin war bis jetzt mein absoluter Lieblingslehrer, ist ja wohl auch verständlich. Allerdings machten diese Dementoren mein Leben in Hogwarts ganz schön schwer und auch Mom war überhaupt nicht einverstanden, dass sie so nah an unserer Schule postiert waren. Sorgte Dumbledore denn nicht schon für genügend Schutz und Sicherheit? Naja, das Ministerium muss es ja wissen.
Insgesamt kann man meine Schulzeit also als ziemlich spannend bezeichnen und ich denke mal, dass mein viertes Jahr ebenfalls nicht ohne sein wird. Immerhin findet das trimagische Turnier in Hogwarts statt und irgendwie freue ich mich schon ein bisschen. Und irgendwie auch nicht, vermutlich wird es mir oft zu viel Trubel sein, aber auf der anderen Seite macht es bestimmt unheimlichen Spaß, sich mit den anderen Schülern auszutauschen.

» Zauberstab Weinrebenholz; Einhornhaar; 12 Zoll
» Patronus Schmetterling
» Pet -
» Besonderheiten -

» Stichpunkte zum Chara

• ehrlich
• freundlich
• weltoffen
• zurückhaltend
• gute Menschenkennerin

» Avatar Dakota Fanning
» Nebencharaktere Amy, Hazel, Liam & Bambi
» Regeln gelesen? Ja doch.

» Setweitergabe? Nein
» Steckiweitergabe? Ja, kommt drauf an, wer.
» Charakterweitergabe? Ja, immerhin ist sie ein Buchcharakter.

Nicht ausfüllen- fürs Team!
[x] Taken Avatare
[x] Charakterakte
[/] Quidditchliste
[x] Nebencharaktere
[x] Vergebene Namen
[x] Vergebene Patronusgestalten


Zuletzt von Hannah Abbott am Di März 08, 2011 2:53 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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