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 Just friends? (Rain & Jonathan)

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Jonathan Deforest

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BeitragThema: Just friends? (Rain & Jonathan)   Di Okt 19, 2010 9:38 pm

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>> Wer? Jonathan & Rain
>> Wo? Am See/ Ländereien
>> Wann? Nachmittags, 10. September 1993

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~


Zuletzt von Jonathan Cedric Deforest am Mi Okt 20, 2010 9:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jonathan Deforest

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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Di Okt 19, 2010 9:47 pm

Der Unterricht war vorbei. Zumindest für ihn. Und so schlenderter verträumt das Ufer entlang. Heute war der 10. September, ein Freitag. Er mochte den Freitag. Ende der Woche und Ruhe vor nervigen Stunden mit gewissen Lehrern - Nein, er dachte nicht an Snape! Seine Hände hatte er hinter seinem Rücken verschrenkt. Sein Blick fiel auf das klare Wasser, welches leichte Wellen schlug. Die Sonne ließ es wie tausende von Diamanten funkeln und glänzen. Ein schönes Bild. Eines Gemälde würdig. Wo hatte er nur in solchen Momenten seine Zeichensachen? Im Jungenschlafsaal natürlich! Genau am 'richtigen' Ort. Seufzend fuhr er sich kurz durch seine dunklen Haare. Bald würde Rain auftauchen. [i]seine[/] Rain. Eigentlich war er ja nicht besitzergreifend. Aber die Slytherin schien die einzige zu sein, die ihn Verstand und immer für ihn da war. Sonst ließ er auch niemanden an sich heran. Nur bei ihr konnte er sein, wer er wirklich war und am liebsten mochte er es, wenn sie lachte und einfach nur sie war. Ihre grünen funkelnden Augen. Ihr feuerrotes Haare, was ihn faszinierte. Ihre ebenmäßige Haut und natürlich ihr helles melodisches Lachen. Ja, er, Jonathan, hatte sich HAls über Kopf in die Rothaarige verliebt. Der Gedanke an sie trieb ihm ein Lächeln auf den Lippen. Auch liebte er die hitzigen Diskussionen, welche Kunst nun besser war? Das schreiben oder das Zeichnen? Das brachte ihm ein Grinsen ins Gesicht. Niemand war an diesem Ort, der schon wie ein täglicher Treffpunkt geworden war. Oft saßen sie einfach nur hier herum und diskutierten über belanglose Dinge. Dinge, die aber die ganze Welt für ihn war. Nur um bei ihr zu sein!
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Rain Deforest
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Di Okt 19, 2010 10:34 pm

Rain hetzte die Gänge endlang. Sie würde zu spät kommen, sie war sich sicher. Sie rannte schneller. Sie hatte einen Bleistift und ihren Block unter den Arm geklemmt und sprintete die Treppe hinab. Sie hätte gleich hingehen sollen, aber nein, sie musste ja noch ihre Sachen in den Schlafsaal bringen und ihren Block holen. Er sollte ihr wieder eine Zeichnung hinein machen. Sie liebte seine Zeichnungen. Sie waren wundervoll. So dettailiert. Rain war jedes Mal wieder verzückt.
Seit sie Jonathan in der ersten Klasse kennengelernt hatte, war sie ganz verändert. Sie war fröhlicher geworden und nicht mehr allzu in sich gekehrt.
Rain fand vor allem, dass Jonathan - Johnny, wie sie ihn getauft hatte - sich ausgesprochen gut gemacht hatte. Vor allem über die Sommerferien war er ein ganzes Stück gewachsen. Zudem war seine Stimme ausgesprochen tief geworden und sein Gesicht war kantiger geworden, mal abgesehen davon, dass seine Zeichnungen noch besser geworden sind. Rain fand ihn schon immer nett, doch dass er jemals SO gut aussehen könnte, hatte sie nie gedacht. Schon die letzten Jahre beschlich sie immer wieder das Gefühl, sie würde ihn öfters, als gewöhnlich ansehen. Doch jetzt war es unaufhaltsam so gekommen. Rain war sich noch nicht besonders sicher, aber dennoch war die Vermutung sehr stark, dass sie sich in ihren besten Freund verliebt hatte. Doch sie würde sich nicht trauen es ihm zu sagen. Was, wenn dann die ganze Freundschaft dahin sein würde?
Rain rannte weiter, bis sie schließlich durch das große Tor der Eingangshalle trat und erst einmal nach Luft japste, ehe sie schnell wieder weiter lief. Sie konnte ihn schon aus der Ferne sehen, wie er am Rande des Sees endlang schlenderte. "Johnny!", rief die Rothaarige und hob eine Hand zum Gruß. Schlitternd kam sie bei ihm an. "Entschuldige, ich bin zu spät...", entschuldigte sie sich und gab sah schuldbewusst zu Boden. "Tut mir Leid..."
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Jonathan Deforest

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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Di Okt 19, 2010 10:47 pm

Jetzt begann Johnny doch tatsächlich noch zu summen. Manchmal fragte er sich, was mit ihm los war. Diese Fröhlichkeit und diese gute Laune! Seid er Rain kennen gelernt hatte, fühlte er sich stark und gut. Und nicht mehr leer. Rain war seine andere Hälfte. Seine bessere. Wie Ying und Yang. Wie Feuer und Wasser. Plötzlich vernahm er ihm eine sehr bekannte weibliche Stimme. Ruckartig drehte er sich um und ein junges rothaariges Mädchen kam auf ihn zu gelaufen. Ihre Wangen waren leicht gerötet von der Anstrengung und ihre Haare etwas zerzaust. Aber ihre Augen funkelten als sie ihn sahen. Ein Lächeln umspielte seine vollen Lippen, vorallem als er die Zeichensachen in ihren Händen sah. Er wusste schon, was gleich kommen würde. Dann lachte er leise, als sie sich bei ihm zwei Mal entschuldigte. und schüttelte nur den Kopf. "Da gibt es nichts zu entschuldigen. Du bist pünktlich wie eh und je. MAch dir nicht so viele Sorgen." beruhigte er sie und strich ihr über das Haar. Eine einfache freundschaftliche Geste. Jedoch lag für ihn so viel mehr darin. Liebe, die er für sie empfand, aber nie es auszusprechen wagte. "Lass mich raten." sagte er und warf einen Blick zu dem Block und dem Stift. "Ich soll etwas zeichnen." stellte er schmunzelnd fest. "Welches Motiv soll es diesmal sein? Der Wald oder der See?"
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Rain Deforest
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Di Okt 19, 2010 10:59 pm

Rain wäre fast ein Seufzen entfahren, als er ihr über das Haar strich. Er tat das immer, wenn sie sich trafen. Sie lächelte strahlend. Er strich ihr immer über das Haar, als wäre es selbstverständlich, aber ihr jagte es wohlige Schauer über den Rücken. Überhaupt, wenn er sie berührte, war es Rain immer, als würden Blitze zwischen ihnen entstehen. Als er ihre Bitte schon erriet, musste sie grinsen. Mit sanften, liebevollen Blicken bedachte sie ihn. "Ich dachte an den See...", sagte sie leise und strahlte ihn an. Seine dunkelblauen Augen waren so wundervoll. Rain glaubte, sie würde jeden Moment in ihnen versinken. Seine schwarzen Haare hingen ihm ein wenig in das Gesicht, sodass er ein bisschen abwesend wirkte. Wie ein Künstler. Sein Kiefer war kantig und seine Wangenknochen lagen hoch. Er besaß ein sehr kantiges Gesicht. Rain fand, er hatte sich als "Mann" sehr gut herausgeputzt. Dennoch waren hier und da noch ein wenig die Jungenhafte Züge. Sie hielt ihm die Zeichensachen hin. "Also! Auf, auf, du Möchtegernkünstler!" Rain grinste schief und strich sich eine ihrer Haarsträhnen, die durch das Laufen absolut an den falschen Platz gekommen war, aus dem Gesicht.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Mi Okt 20, 2010 9:03 am

Ha, Jonathan hatte es gewusst. Schon als er den Zeichenblock gesehen hatte, hatte er gewusst, dass er etwas für sie zeichnen sollte. Aber ja, der See war eine vortreffliche Wahl. Aber war er wirklich im Stande, die Schönheit des Sees festzuhalten. Er war dem sich allerdings nicht so sicher, ob er es wirklich schaffen würde. Jedoch war es einen Versuch wert. Bevor er die Zeichensachen annahm, fiel sein Blick auf das Gesicht seiner besten Freundin. Sie hatte sich wirklich sehr verändert. Besonders äußerlich. Ihr sonst so rundes Gesicht wirkte erwachsener und ihre Augen funkelten noch grüner und strahlender als sonst. Woran das wohl lag? Er war sich nicht sicher. Seine Hände berührten die Glätte des Zeichenblockes und nahmen ebenfalls den Bleistift und den Radiergummi an. Mit einem Seufzen ließ er sich einfach neben Rain in den Sand fallen. Glücklicherweise war der Sand trocken, da es schon seit Tagen nicht mehr geregnet hatte. Es würde wohl ein schönes Sommerende werden und vielleicht auch ein schöner Herbstanfang.
Jonathan setzte sich im Schneidersitz und legte den Block auf seinen Schoß. Noch einmal lächelte er Rain an, bevor er endlich zu zeichnen anfing. Seine Augen erfassten das Ziel und merkten sich jede Linie. Diese übertrug er fein säuberlich auf das weiße Papier. Mehr und mehr konnte man die zarten Umrisse des Sees erkennen, des Schilfs und des Waldes, der gleich dahinter angrenzte. Es gab wirklich ein schönes Gesamtbild ab. Der Umriss war fertig. Nun ging es ans Schraffieren. Johnnys Hände glitten über das Papiers, als wäre es seine Bestimmung, diesen See festzuhalten und er wollte Rain so gerne noch einmal lächeln sehen. Seine etwas längeren Haare bewegten sich im Takt seiner Körperbewegung und fielen ihm ins Gesicht. Jedoch störte dies ihm wenig. Er war vollkommen in seine Welt versunken. In die Welt eines Künstlers. Nichts gab es, was ihn aufhalten konnte, sein Werk zu beenden. Seine dunklen Augen wirkten abwesend und sehr in seine Arbeit vertieft. Mehr und mehr konnte man nun wirklich die Schönheit der Umgebung betrachten, die sich auf dem Blatt Papier abbildete. Und nach etlichen Minuten setzte er kurz ab um hoch zuschauen. Noch lange war er nicht fertig. Nun war es an der Zeit, die Lichtreflexe zu fertigen. Dazu nahm er den Radiergummi und wischte hier und da einmal drüber, sdass man erkennen konnte, dass der See funkelte und glänzte. Ganz leicht spiegelte sich das Schilf im Wasser wider, so wie er es gesehen hatte.
Und dann war er endlich fertig und legte Radiergummi und Bleistift auf sein Kunstwerk. "Ich bin fertig." sagte er lächelnd. Er würde immer seine Zeichnung als grauenhaft bezeichnen. Johnny war eben ein Künstler mit einer hohen Selbstkritik. Zaghaft und mit einem leichten Lächeln hielt er ihr das Papier hin. "Ich erwarte natürlich eine ehrliche Meinung. Besonders Kritik." sagte er in einem freundlichen Ton und schaute sie erwartungsvoll an.

[Ich habe gerade selbst Angst vor mir :O Wow, so ein langer Post von mir Razz]
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Rain Deforest
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Do Okt 21, 2010 4:57 pm

Rain beobachtete ihren besten Freund und ließ sich neben ihm im Sand nieder. Erst war sie voll konzentriert auf das Bild, doch dann schweifte ihr Blick zum Künstler selbst ab. Sanft fielen ihm die dunklen Haare in das Gesicht, doch es schien ihn nicht zu stören. Es gab ihm etwas verwegenes. Rain liebte es, Jonathan beim Zeichnen zu betrachten. Es war schön, wie er in seiner Welt der Kunst versank. Sein Blick war so verträumt und abwesend, wie man es sonst nie bei ihm sehen konnte. Sonst war er ernst und still. Nur bei ihr taute er ein wenig auf. Rain betrachtete ihn ein wenig. Er sah wirklich gut aus. Seine dunklen Haare passten zu seinen dunkelblauen Augen und seine hohen Wangenknochen gaben ihm etwas sanftes. Doch sein kantiger Kiefer, der sich über die Ferien hinweg noch ausgeprägter hatte, gab ihm einen erwachsenen und ernsten Touch. Rain fand ihren besten Freund richtig gutaussehend. Leider würde er nie mehr sein, als ihr bester Freund. Mental schüttelte Rain den Kopf. Was dachte sie denn da? Schnell lenkte sie ihren Blick wieder auf die Zeichnung und staunte nicht schlecht. Obwohl sie erst halbvollendet war, war Rain jetzt schon vollauf begeistert. "Wow...", hauchte sie und beugte sich ein wenig weiter vor, um ihm noch genauer zuzusehen. Er hatte doch gerade erst angefangen, wie konnte es da jetzt schon so toll aussehen? Rain strich sich eine Haarsträhne, die sich trotz ihrer Hochsteckfrisur in ihr Gesicht verirrt hatten und in ihr Sichtfeld kringelten, aus dem Gesicht.
Endlich war das Bild fertig und Rain war hingerissen davon. Strahlend nahm sie den Zeichenblock, den Jonathan ihr hinhielt, entgegen und sog das Bild fast in sich auf. "Es ist wundervoll...", beteuerte sie ihm und schenkte ihm ein begeistertes Lächeln. "Es ist wundervoll, fantastisch, himmlisch, sagenhaft...", beschrieb Rain die Genialität des Bildes.
Und sie meinte es ernst, sie war total begeistert davon. "Ich verstehe gar nicht, warum du so ein leidvolles Gesicht machst, es ist wunderschön!" Rains Augen glitzerten und sie blätterte den Block durch. Darin befanden sich außer dem See, ihre Eule Armanda, Hagrids Hütte, eine kleine Katze, der Rawenclaw Gemeinschaftsraum - hatte ihr Johnny im Nachhinein erklärt - eine Schreibfeder mit Tintenfass, der Jungenschlafsaal, in dem Jonathan selbst schlief, Hogwards, die Schlafplätze der Eulen mit Bewohnern und der See. Alle waren genauso gut wie jenes, welches Jonathan gerade eben angefertigt hatte. "Es ist schön, wie alle deine Bilder..."


(Ja, der Post ist Hammer, da kann ich gar nicht mithalten Q.Q)
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Do Okt 21, 2010 6:03 pm

Als Jonathan zeichnete, spürte er Rain ganz nah bei sich. Ihr Duft stieg ihm in die Nase und unwillkürlich sog er ihn ein. Er spürte, wie sein Herz schneller als normal schlug. Aber seine Konzentration lag im Moment beim See.
Dann nahm Rain den Zeichenblock in die Hand, wo sich nicht nur Zeichnungen vom See sondern auch von anderen Orten und Dingen drin befanden. Wie ein kleines Sammelsorium. Er lächelte leicht in sich hinein. Und er hatte schon so eine Reaktion von seiner besten Freundin erwartet. Denn es war immer die gleiche. Faszination, Bewunderung, Erstaunen und so weiter. Er lächelte leicht vor sich hin, als er sie betrachtete. Das Funkeln des Sees konnte gar nicht mit ihrem Strahlen mithalten, so schön war es. "Ich mache doch kein leidvolles Gesicht, liebste Rain." antwortete er mit seiner tiefen Stimme. In den Sommerferien hatte er sich immer mehr und mehr zu einem jungen Mann entwickelt. Von dem runden Gesicht, welches er früher hatte, war nichts mehr vorhanden. Sein Gesicht war kantiger geworden. Aber die meisten hatten sich verändert, nicht nur er. Nicht nur sein äußeres hatte sich verändert, auch die Gefühle für seine beste Freundin. Er sah sie nicht mehr so an wie dfrüher. Denn diesmal lag etwas anderes in seinem Blick. Liebe.
Johnny lachte. "Wirklich? Das sagst du jedes Mal. Nie höre ich Kritik von dir." schallte er sie sanft. Eine leichte Brise kam auf. Kühl und angenehm. Denn heute zeigte sich noch einer der letzten schönen Sommertage. Vielleicht war es sogar der letzte. Der Wind fuhr durch seine Haare und wirbelte sie ein wenig herum. Fasziniert jedoch betrachtete er das Spiel des Windes mit Rains Haaren. Wie Feuerzungen tanzten sie in der Luft herum.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Do Okt 21, 2010 6:30 pm

Rain grinste. "Ich wüsste ja auch nicht, was ich zu kritisieren hätte. AUßer, dass du die falsche Kunst verfolgst..." Die Rothaarige zwinkerte. Doch als der Wind aufkam und ihre Haarsträhnen sich immer mehr lösten, seufzte sie ein wenig genervt. Jetzt war ja eh alles zu spät. "Verflixt...naja, jetzt ist es ja eh egal."
Rain zog die Haarnadel aus ihrem Knoten heraus und sanft fielen ihre Haare offen auf ihre Schultern. Sanft wurden sie nun vom Wind getragen. "Seltsames Gefühl mit offenen Haaren...", stellte das Mädchen fest und fuhr sich durch ihre rote Mähne. Ja, es war wirklich ein seltsames Gefühl. Da ihre Haare schon recht lang waren und Rain es einfach nicht übers Herz brachte, sie ab zu schneiden, trg sie sie eigentlich immer in einem Zopf oder steckte sie mit einer Klammer oder Nadel hoch. Offen, trug sie sie eigentlich nie. Außer jetzt. Ihre Haare waren gepflegt und seidig. Doch durch den Wind würde sich das bald verändert haben. "Du bist sehr erwachsen geworden, Johnny...", bemerkte die Rothaarige leise und rutschte ein Stück näher an ihn heran. Sanft ließ sie sich Jonathans Spitznamen auf der Zunge zergehen. Nur sie, durfte ihn so nennen. "Richtig männlich..." Rain konnte nicht umhin zu schmunzeln. Immerhin war Jonathan genau so alt wie sie - nämlich 13 Jahre alt - und einen 13-jährigen als "männlich" zu bezeichnen, fand sie schon ein wenig absurd. Aber es gab für Johnny einfach kein anderes Wort mehr, als männlich. Richtig reif.
Rain grub die Finger in den Sand und ließ ihn sanft zwischen ihren Fingern hindurchrieseln. Sanft ruhte ihr Blick auf dem See. Dann lehnte sie sich an Jonathan. Sanfte Schauer durchzuckten sie, als sie sich berührten, doch im Moment war alles ja auf freundschaftlicher Basis. Dennoch wünschte sich Rain insgeheim, er würde einen Arm um sie legen, sie näher zu sich nehmen, sanft ihre Wange streicheln und ihr Gesicht zu sich ziehen und sie....
Rain schüttelte den Kopf. Was dachte sie denn schon wieder?
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Do Okt 21, 2010 6:47 pm

"DIe falsche Kunst?" fragte er sie ungläubig. "Ich glaube ja, dass du die falsche Kunst verfolgst." meinte er mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Wie oft hatten sie schon diese Diskussion geführt? Viel zu oft. Und nie waren sie zu einem Ergebnis gekommen. Denn beide waren zu stur um nachzugeben. Für Johnny war das Zeichnen die einzig wahre Kunst. Und für Rain eben Schreiben.
Als Rain plötzlich ihre Haarnadel aus ihren Haaren zog, wurden Johnnys Augen größer und er hatte das dringende Bedürfnis genau diesen Moment zu dokumentieren. Mit dem Zeichenblock, dem Bleistift und dem Radiergummi. Es würde so wunderschön aussehen. Aber er traute es sich einfach nicht. Dann würde dieses Bild ihn eben bis in seine Träume verfolgen. Auch gut. Ihre roten HAare schienen noch länger geworden zu sein. Oder etwa nicht? Nur zu selten trug sie ihre schönen HAare offen, sonst immer zu einem Zopf gebunden. "Du solltest deine Haare öfters offen tragen." sagte er leise und schaute zu seiner besten Freundin runter. "Du hast dich auch verändert, Rain." Es war sowohl eine Feststellung als auch ein Kompliment. Johnny ... Eigentlich mochte er ja keine Spitznamen. Aber es gab auch Ausnahmen. Nur Rain und sonst niemanden, ja nicht einmal seine Großeltern, durften ihn Johnny nennen. Manchmal war er erstaunt über sich selber.
Und dann lehnte sich Rain an ihn. Er spürte ihre Wärme und sofort fühlte er sich wohl. Noch wohler als vorhin. Richtig gut. Seine Augen hefteten sich auf ihr Gesicht und es fiel ihm schwer seinen Blick von ihr abzuwenden. In seinem Magen flatterten Schmetterlinge Salto. Doch er wusste, diese Gefühle waren absurd und falsch. Niemals durfte er sich in sie verlieben. Das war ein Gesetz, welches er mit sich selbst ausgemacht hatte. Beinahe sogar ein Gebot. Aber gegen seine Gefühle konnte er leise nichts tun. Er durfte nur eben nicht weitergehen.
Wie von selbst hob er seinen Arm und legte sie um Rains zarte Schulter. Kurz fuhr er mit seiner Hand durch ihr seidiges rotes Haar. Diesem Drang konnte er einfach nicht widerstehen. "Ich mag deine Haare." fuhr er plötzlich weiter fort. "Sie sind so schön und seidig." Wie gebannt starrte er auf die rote Strähne, die er zwischen seinem Daumen und Zeigefinger drehte.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Do Okt 21, 2010 7:16 pm

Rain schmiegte sich an Johnny. Sie fühlte sich geborgen und dennoch hatte sie in der Magengrube ein Gefühl, als würde sie eine Klippe hinunter springen. Es kribbelte und aus irgendeinem Grund war sie aufgeregt. "Ich würde sie öfters offen tragen, wenn sie nicht so lang wären. Vielleicht schneide ich sie demnächst ja ab." Rain, die zuvor ein wenig gefröstelt hatte, wurde jetzt in Johnnys Umarmung richtig warm. Sie kuschelte sich noch ein wenig mehr an ihn und krallte sich in seinen Umhang. "Danke, Johnny. Aber ich finde meine Haare ziemlich nervtötend", sagte Rain und musste schmunzeln. Aber eigentlich fühlte sie sich richtig geschmeichelt. Johnny machte ihr sonst nie Komplimente.
Naja, hin und wieder.
"Ich glaube eher, dass du meine Kunst nicht richtig verstehst, sonst würdest du ja wissen, dass meine die wahre Kunst ist." Rain grinste innerlich, doch nach außen drang nur ein Zucken ihrer Mundwinkel. Jeden Tag immer wieder und wieder führten sie diese Diskussion. Es war schon fast Tradition geworden oder Gewohnheit, wie auch immer.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   Do Okt 21, 2010 7:56 pm

Erschrocken schaute Jonathan sie an. "Wehe, du schneidest deine Haare ab." sagte er tadelnd, aber seine Mundwinkel zuckte bereits, sodass er es nicht so ernst meinte, wie er es eigentlich vorgehabt hatte. "Bitte, Rain. Schneide sie nicht ab." flehte er sie leise an und schaute in ihre grünen Augen. "das wäre wirkilch eine Schande." Er nickte einmal zur BEstätigung. "Außerdem habe ich dann nichts mehr, was ich richtig durchwuscheln kann." sagte er lachend und ließ nach seinen Worten Taten folgen. Einmal kurz wuschelte er ihr durch ihre Haare und ließ dann lachend ab. Seinen Arm legte er wieder um ihre Schulter, weil er den Eindruck hatte, dass sie ein wenig fror. Und er wollte nicht, dass sie sich am Ende noch erkältete.
"Ich verstehe deine Kunst nicht? Tatsächlich? Vielleicht verstehst du meine Kunst nicht, sonst würdest du begreifen, dass sie die einzig wahre Kunst ist. Und nicht das Schreiben." Er schüttelte nur den Kopf und verkniff sich ein breites Grinsen. Irgendwie machten diese monotonen Diskussionen ihm immer wieder Spaß.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 12:26 am

"Hey!", protestierte Rain, jedoch lachend. Sie versuchte ihre 'Frisur' wieder herzustellen, was sich als ein wenig schwierig erwies, jedoch am Ende trotzdem klappte.
Rain kuschelte sich noch ein wenig mehr an ihn - soweit das möglich war - und schloss die Augen.
Als wieder die Diskussion mit der Kunst anfing, machte sich ein breites Grinsen auf ihrem Gesicht breit. "Aber es ist eine viel größere Herausvorderung, die Welt um sich herum mit Worten festzuhalten, als sie stur festzuhalten. Bilder sieht man einfach und vergisst sie dann wieder, Worte nimmt man in sich auf, indem man sie gebannt ließt, erwartend, was als nächstes passiert."
Erklärte die Rothaarige ihm zum tausendsten Mal und lächelte seelig. Das war ein Nachmittag. Bei einigermaßen warmen Wetter, in den Armen des besten Freundes, in den man heimlich verliebt ist, zu liegen, die Sonne genießend und über das gleiche Thema, wie jeden Tag, diskutierend. Sanft strich sie mit den Fingerspitzen über seine Brust und fühlte die Muskeln, die langsam sich ausbildeten. Rain gefiel das sehr gut.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 1:10 pm

Jonathan sah, dass Rain große mühe hatte, ihre Frisur wieder ordentlich herzurichten. Aber fies wie er war, half er ihr natürlich nicht. Grinsend beobachtete er sie dabei. Jedoch schaffte sie es doch irgendwie, wieder einigermaßen ordentlich auszusehen. "Schade. Und ich hatte wirklich schon gehofft, du müsstest jetzt so durch die Schule rennen." Ein theatralisches Seufzen entwich seinem Mund.
Johnny lächelte leicht, als sie sich noch mehr an ihn kuschelte. Wie ein kleines Kätzchen. automatisch zog er sie näher zu sich. Vielleicht war ihr ja wirklich kalt. Deswegen würde seine Körperwärme sie wohl wärmen, sodass sie dann nicht mehr fror. Schließlich wollte er nicht, dass sie sich erkältete.
Er stöhnte leise auf, als sie wieder mit der Diskussion anfing. "Glaubst du. Dafür gibt es in der Kunst, die ich ausübe, kein richtig und falsch." konterte er lächelnd. "Was hälst du davon, wenn wir die Diskussion auf einen anderen Tag verlagern?" schlug er lächelnd vor. Hoffentlich stimmte sie zu. Denn im Moment wollte er alles andere als mit ihr diskutieren. ehrlich gesagt wollte ernur diesen moment auskosten und genießen.
Plötzlich spürte er eine zarte Beürhrung an seinem Oberkörper. Äh ... ja... Er war sich nicht ganz so sicher, was Rain da genau machte. Aber ehrlich gestanden gefiel es ihm.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 3:11 pm

Rain seufzte wir Jonathan selbst zuvor theatralisch. "Na gut, wenn du es heute nicht aushällst, dass ich mal wieder Recht habe, dann gerne, verlagern wir es auf wann anders."
Sie schmunzelte und fuhr sanft die Konturen Johnny's Muskeln durch dessen Oberteil hindurch mit der Fingersptize ihres Zeigefingers nach. Schließlich kam sie an seinen Lenden an und fuhr das 'V' das jene kennzeichnete, nach. Als ihr bewusst wurde, wie gefährlich nahe, sie dabei seinem Hosenbund km zog sie schnell die Hand zurück. "'Tschuldige, du wurdest so eben als Testobjekt missbraucht, verzeih mir.", sagte sie schnell - fast ein wenig zu schnell - und sah ihren besten Freund unschuldig aus großen Augen von unten her an.
Ganz gelogen war diese AUssage nicht einmal, denn Rain hatte vor, eine Liebesgeschichte zu schreiben, in der auch ein sexueller Part, Platz finden würde. Das einzige Problem ihrerseits war, dass sie noch keinen Jungen geküsst noch nackt gesehen hatte. Also hatte es sogar teilweise gestimmt, was sie eben von sich gegeben hatte.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 5:09 pm

[Ach herr je, wie ist denn Rain drauf? Razz]

"Sicher, genau das ist der Grund, liebste Rain." sagte er sarkastisch und verdrehte ein wenig die Augen. Ihre Aussage glaubte sie doch wohl selbst nicht. Zudem war ja wohl das zeichnen die einzig wahre Kunst und nicht das Schreiben. Aber bis Rain das wohl kapierte, würde es wohl noch eine Ewigkeit dauern. Er schmunzelte leicht über seine Gedanken, doch dann wurden seine Augen größer als er Rains Finger beobachtete, der sich ganz gefährlich gen eine sehr intime Stelle näherte. "Äh ..." sagte er nur und ein leichter Rotschleier überzog seine Wangen. Er räusperte sich nur kurz, denn die ganze Situation war ihm mehr als nur peinlich und unangenehm. Doch als Rain ihn so unschuldig anschaute, wie ein Dackel, konnte er ihr einfach nicht böse sein. Nicht dass er es überhaupt jemals sein könnte. Dafür mochte er seine beste Freundin einfach zu gerne. Viel zu gerne ... "Ah, okay. Und inwiefern bzw. für was wurde ich genau missbraucht?" wollte er gerne wissen. Vielleicht konnte er ihr, bei was-auch-immer helfen. Schließlich waren sie doch Freunde, oder? Und da half man sich eben.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 5:30 pm

(Das ist wie wenn man ein Akt-Bild malt nur mit Wörtern. Es macht dich nicht an, du machst es der Kunst wegen Wink Mein Versuch dessen scheiterte kläglich xD)


"Das wird mein kleines Geheimniss bleiben", grinste die Rothaarige und lößte sich aus Johnnys Umarmung, was sie daraufhin auch schon zu tiefst bereute, denn der kühle Wind, der aufgekommen war, ließ sie frösteln. Das Mädchen erhob sich und streckte sich, ehe sie sich den Sand vom Hintern klopfte. Entgegen der Sonne blinzelte sie und hielt sich eine Hand vor das Gesicht, um ihr Augenlicht nicht völlig zu verlieren. "Lass uns nicht einfach so herumsitzen, lass uns was machen!", schlug Rain voller Tatendrang vor und zog einen Haargummi aus ihrer Umhangtasche. Mit eben diesem verbannte sie ihre Haare wieder in einen festen Zopf. "Komm schon, Johnny, es ist nicht jeden Herbsttag so schön wie heute...", quengelte sie ein bisschen weiter und wibbte. Tief sog sie die Luft ein. Es roch gut. Nach Herbst eben.
Nach gefallenen Blättern und fast schon ein bisschen nach Schnee. Aber eben nur fast, denn noch lag ja keiner. Aber dennoch kündigte sich der Winter schon ein wenig an. Doch der Herbst ließ ihn noch nicht seines Amtes walten und machte ihm keinen Platz, denn jetzt war seine goldene Zeit.
Rain seufzte verträumt. Es war ein wundervoller Tag.
Sie liebte den Herbst. Er hatte in ihren Augen die Farbe Golden und Rot und war warm und kalt zugleich.
Das mochte sie am Herbst. Dass er so vielseitig war.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 5:45 pm

[Ah, okay ^^]

Johnny schürzte die Lippen. Eigentlich mochte er überhaupt keine Geheimnisse. Man wusste nie, was sich dahinter verbarg. Aber er würde es nicht weiter ansprechen. Wenn Rain darüber nicht erzählen wollte, war es ihr Ding und er wollte sie zu nicht zwingen. Schließlich war sie seine beste und eigentlich einzige Freundin, die er hatte. Mit den anderen kam er irgendwie nicht so gut klar. Warum auch immer ... Plötzlich löste sich Rain aus seiner Umarmung und erhob sich elegant aus ihrer Sitzposition. Ein kühler Wind kam auf und ließ ihre feuerroten Haare wild umherwirbeln. Jedoch band sie diese wieder zusammen, was er mit einem enttäuschten Seufzen quitierte. Schade, es hatte ihr so gut gestanden. Aber es war ihre Sache. Plötzlich quengelte Rain und Johnny musste ein wenig Lächeln. Sie waren wirklich beinahe wie Feuer und Wasser. Er war eher der Ruhepol und sie der kleine Wirbelwind. Aber so war es auch nur untereinander. Aber das machte ihm nichts aus. Er fand es schön. So wie es jetzt alles war. Aber dass diese Harmonie bald zerstört sein konnte, daran dachte er nie. Rain quengelte schon wieder und dann gab er nach. Gemächlich erhob er sich und streckte seine steifgewordenen Glieder. Leise knackten seine Beine und sein Rücken. Dieses Geräusch mochte er nicht sonderlich. Doch das war eben menschliche Natur. Kurze Zeit sagte niemand etwas. Denn beide genossen auf ihrer Art und Weise die friedliche Umgebung. Es roch leicht modrig. Eben nach Herbst und kühl war es ebenfalls. Nur eben nicht so kühl, dass man sich eine dicke Winterjacke anziehen musste. Auch er sog die frische, kühle Luft ein, die leicht durch seine Lungen strömte. Irgendwie mochte er den Herbst. Nicht nur die Vielfältigkeit sondern auch die vielen Farben, die er mit sich brachte. Auch konnte der Herbst zwei Seiten haben. Die schöne, wenn die Sonne schien. Die Blätter in den verschiedensten Rot-und Brauntönen leuchteten und die Bäume sich sanft im wind hin-und herwogen. Aber auch die weniger schöne. Wenn es stürmte und die Bäume laut ächzten, weil sie den kräftigen Wind nicht ertragen konnten. Wenn die Blätter wild hin und her tänzelten und man die Zeit am liebsten drinnen verbringen mochte.
Dann unterbrach er die Stille mit einer simplen Frage: "Was möchtest du denn gerne machen?" Er wollte sie bestimmen lassen. Ihm war es egal, was sie machten. Solange er bei ihr sein knnte, war ihm alles recht.

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Rain Deforest
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 6:21 pm

Rain stellte sich ein wenig näher an Johnny, als es sie schon wieer fröstelte. Langsam aber sicher wurde es wirklich kalt. "Ich weiß nicht. Wir könnten spazieren gehen oder auf das schwarze Brett sehen, ob es was Neues gibt, oder..." Rain überlegte ein wenig. "Oder wir könnten hier einfach weiter so stehen bleiben und dich mal nachdenken lassen, was wir machen können, das ist mein persönlicher Favourit", fuhr sie fort, zwinkerte und knuffte ihm freundschaftlich in die Seite. Dann stach ihr etwas förmlich ins Auge. Sie ging in die Knie und hob es auf. Es war ein Blatt, welches auf der einen Seite noch grün war und dann langsam bis zur Mitte hin Gelb wurde, sich dann immer orangener verfärbt hatte und schließlich ganz tiefrot geworden war.
Die satten Farben leuchteten mindestens so hell, wie Rains Augen jetzt. "Sieh' mal Johnny, ist das nicht wunderschön?"
Das hörte sich jetzt an wie in einer Schnulze... Trotz diesem Gedanken völlig aus dem Häusschen zeigte die Rothaarige ihrem besten Freund die Trophäe. An der Unterseite war es noch ein wenig feucht und schmutzig. Behutsam, damit sie es nicht zeriss, wischte Rain den Dreck an ihrem Ärmel ab, sodass es vollends sauber war. "Weißt du vielleicht einen Zauber, mit dem ich es haltbar machen kann?", fragte Rain leise und sah zu Jonathan auf. Fast die ganze Zeit hatte sie das Blatt liebevoll mit ihren Blicken umschmeichelt, aber jetzt, da sie Johnny wieder sah, wusste sie, was ihr noch fast besser gefiel als das Blatt. Und das war das Blau seiner Augen. Das war sein Gesicht, das von den dunklen Haaren umramt war. Das war die Ruhe, die er ausstrahlte und sie immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückbrachte, das war seine liebevolle Art, wenn es ihr nicht gut ging.
Das war seine neckische Art, mit der er sie in den Wahnsinn treiben konnte, wenn er wollte und das waren die endlosen Diskussionen, die sie mit ihm führen konnte, ohne, dass einer von ihnen müde wurde. Das war der Beschützerinstinkt, der in ihm schlummerte, und dann erwachte, wenn sie in Gefahr war, dass er sie dann beschützte, wenn Gefahr drohte, dass er sie verteidigte, wenn sie angepöbelt wurde. Das war schlichtweg Jonathan selbst.
Rain sah ihn einfach nur an und ließ die Hände, in der sie das Blatt hielt, sinken. Unverwand blickte sie ihm in die Augen und lächelte dann. Einfach nur so. Als sie bemerkte, dass sie ihn anstarrte, tat ihr Blick es ihren Händen nach und sank auf den Boden. Ja, wahrhaftig. Jonathan war ihr Ein und Alles. Nichts könnte ihn ihr streitig machen. Für Nichts würde Rain ihren besten Freund weggeben, für nichts auf dieser Welt. Rain sah wieder zu Jonathan auf und das Blut stieg ihr in die Wangen. "Tschuldige, dass ich dich so angestarrt habe und entschuldige, wegen der Geschichte mit dem Hosenbund und entschuldige, dass ich von meinem Schreiben so überzeugt bin und es tut mir so Leid, dass ich manchmal so nervig und aufgedreht bin.", sprudelte es nur so aus ihr heraus.
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Jonathan Deforest

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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 6:39 pm

[oohhhhhhhhhhhhhhhhh *qzuietsch* Das ist so süß geschrieben *__*]

Sofort wurde der Beschützerinstinkt in hm wach, als er merkte, dass sie fröstelte. Er sah es nicht genau. Aber sein Instinkt sagte das. "Ja ... na ja ..." meinte er ein wenig nachdenklich. Was genau er wollte, wusste er nicht. Oh, doch, eigentlich schon. Aber das würde er ganz bestimmt nicht machen. Zu sehr hatte er Angst vor ihrer Reaktion. Ganz bestimmt würde sie ihn dann abweisen und nichts mehr mit ihm zu tun haben wollen. Bevor er sie an sich, in seine Arme, ziehen konnte, kniete sie sich plötzlich hin und hob ein Blatt auf. In der Nähe des Stengels war es noch grün, jedoch wurde es, je mehr es zur spitze ging, orange und oben war es sogar in einem tiefen Rotton getaucht. Ja, das Blatt war wirklich schön. Manche sahen es einfach nur als ein ganz normales Blatt an. Aber die sensiblen Menschen, die einen Sinn für das schöne hatten, sahen die Schönheit selbst in den unscheinbarsten Dingen. Nicht jeder hatte diese sonderbare Fähigkeit. "Ja, es ist tatsächlich schön." Kurz hob Johnny seine Hand und berührte die glatte Oberfläche, die ein wenig angeraut durch den Sand war. Und dann wischte sie es ganz behutsam an ihrem Ärmel ab. Ob er einen Erhaltungs-Zauber kannte? Er schüttelte den Kopf. "Nein, tut mir Leid." murmelte er. "Aber vielleicht könnten wir ja mal in der Bibliothek nachschauen, ob in einem Buch so ein Zauber drin steht und dann könnten wir ihn ausprobieren." sagte er mit einem freundlichen Lächeln.
Und dann als sie plötzlich ihren Blick zu ihm wendete, änderte sich die Situation vollkommen. Tief sah er in ihre funkelnden grünen Augen, die bekanntlich der Spiegel zur Seele waren. Und Rains Seele war so rein wie ein junges Kind, dessen Gedanken noch so unbeschwerrt und fröhlich waren. Er beobachtete das Spiel der kleinen Strähnen, die sich aus ihrem Haargummi gelöst hatten und fröhlich im Wind herumwirbelten. Er betrachtete ihre kirschroten Lippen, die leicht geöffnet waren, und wieder empfand er dieses Verlangen sie zu küssen, welches er immer unterdrückt hatte, wenn sie in seiner Nähe war. Ihre leicht geröteten Wangen durch die Kälte ließen sie niedlich wirken und wieder wurde der Beschützerinstinkt in ihm geweckt, als sie sich so aufopfernd entschuldigte. Für einen kurzen Moment war er verwirrt. Was faselte sie da nur? Wofür genau entschuldigte sie sich? Aber dann lächelte er leicht. Behutsam hob er seine Hand und strich ihr sanft über die gerötete Wange. "Und das sind all die Eigenschaften, Rain, die ich so sehr an dir liebe." flüsterte er leise. Er sollte aufhören. Das wusste er. Aber er war einfach zu egoistisch um dies zu tun. Dafür mochte er seine beste Freundin einfach zu sehr. Sie war sein Ein und Alles und für nichts auf der Welt würde er sie hergeben. Seine warme Hand verweilte an ihrer Wange bis er sie dann plötzlich in eine Umarmung zog und sein Gesicht in ihren wohlduftenden roten Haaren vergrub und ihren duft einsog, der ihm immer wieder Herzklopfen bescherrte.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 7:21 pm

( Klick < - Hör mal das Lied während dem Lesen, ich finde, das macht die richtige Stimmung x3)



Rain ließ sich einfach so in seine Arme ziehen und vergrub das Gesich an seiner Schulter. Fest krallte sie sich in seinen Umhang. Fest schmiegte sie sich an ihn und spürte schon ein Brennen in ihren Augenwinkeln. Schon herrschte in ihren Augen Hochwassergebiet. Sanft rollten die Tränen ihre Wangen hinab und benetzten den Stoff von Jonathans Oberteil. Unaufhaltsam rollten sie ihre Bahnen hinab, immer weiter und weiter.
Rain wusste nicht, warum sie weinte, aber es tat gut. Sollte es aus Rührseeligkeit, aus Traurigkeit oder warum auch immer sein. Es tat gut. Fester krallte sie sich an ihm fest und schmiegte sich an ihn, weinte nun ohne Hemmungen, sog seinen Duft ein, nahm ihn gierig in sich auf und ließ sich von ihm erfüllen.
Obwohl sie sich bald beruhigt hatte, rann ab und zu die ein oder andere Träne ihre Wangen, die schon ganz feucht waren, hinab. Trotzig wischte sie sich die Wasserperlen weg und klammerte sich dann schnell wieder an ihren besten Freund, der nun mehr als sonst, mehr als nur ein Freund zu sein schien.
Dann löste sie sich aus seiner Umarmung. Sie schluckte schwer und atmete tief ein und aus, ehe sie etwas tat, woran sie vorher nie gedacht hätte, dass sie es jemals tun würde. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und ließ sanft ihre Lippen mit denen Jonathans verschmelzen. Sie schloss die Augen und hoffte, sie würde nichts Falsches tun. Sanft fuhr ein Windhauch durch ihr Haar, doch Rain fror nicht. Dazu war sie zu aufgeregt vor seiner Reaktion. Sie hoffte, nein, sie betete, es wäre das Richtige ihrerseits gewesen. Rain schlang die Arme um Johnny und hielt sich dort fest. Vorsichtig löste sie sich wieder von ihrem besten Freund, wie ihr so eben bewusst wurde, und errötete noch mehr. Schnell trat sie einen Schritt zurück und ergriff mit ihrer linken Hand ihren rechten Oberarm. Rain starrte auf den Boden und trat noch einen kleinen Schritt zurück. "Ich...entschuldige bitte. Das, das tut mir Leid.", entschuldigte sie sich abermals und bückte sich nach dem Zeichenblock und den Bleistiften, die sie sich unter den Arm klemmte. "Ich werde jetzt wohl besser gehen...", sagte Rain leise und erhob sich wieder. "Ich...gehe wohl besser."
Langsam machte sie Anstalten sich umzudrehen, ehe sie herumwirbelte. Rain war im Inbegriff davon zu laufen. Es war ihr peinlich. Sie hatte alles verpatzt. Sie würde Schuld sein, wenn sie sich nie wieder in die Augen würden sehen können. Sie würde Schuld sein, dass sie sich aus dem Weg gehen würden.
Sie war an allem Schuld! Dabei liebte sie Jonathan doch so. Und nun würde sie ihn nie wieder sehen können, ihn nie wieder bitten können, ein Bild für sie zu zeichnen, nie wieder mit ihm darüber streiten können, wer Recht hatte und sich nie wieder auf einen Nachmittag, den sie mit ihm verbringen würde freuen können. Und sie selbst würde Schuld daran sein.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 7:38 pm

[Oh, das Lied kenne ich *__* Woah, solche Texte sorgen bei mir für Quietschalarm XD]

Johnny konnte ein leises Schluchzen vernehmen. Kam es wirklich von Rain? Aber neimand außer den beiden, war heir. Es konnte nur von ihr kommen. Augenbklich drückte er sie noch fester an sich, sodass nicht mal mehr ein stück Papier zwischen ihnen gepasst hätte. Behutsam berührte er mit seinen Lippen ihren Kopf. Er wollte nicht, dass sie weinte. Vielleicht war ihr etwas schlimmes passiert. Er wusste es schließlich nicht, da er logischer Weise nicht immer bei ihr war, obwohl er es gerne getan hätte. Aber er wollte sie auch nicht nerven. Zu groß war die Angst, dass sie ihn irgendwann als nervig empfinden könnte. Dabei mochte er sie doch so sehr. Nach ein paar Minuten war sein Oberteil durchnässt von Rains Tränen. Warum weinte sie nur so bitterlich? Nachdenklich runzelte er die Stirn und wog sie sanft in seinen Armen hin und her, soweit es möglich war. Vielleicht beruhigte sie dies ein wenig.
Und dann gescha etwas, was nur in seinen nächtlichen Träumen passierte. Nacht für Nacht hatte er sich vorgestellt, wie es wäre, Rain zu küssen. Aber immer wieder hatte er diesen Gedanken verworfen aus Angst er würde es wirklich einmal tun. Aber diese Sorgen schien wohl nicht nur er zu haben. Behutsam löste sich Rain aus seiner Umarmung und schaute zu ihm hoch. Seine dunklen Augen erwiderten zaghaft ihren Blick. Und dann spürte er ihre warmen Lippen auf seinen. Er war kurz so überrascht von den Wellen seiner Gefühle, dass er kurz die Augen weit aufriss. Aber dann seufzte er tief. Doch bevor er den Kuss überhaupt richtig erwidern konnte, löste sich Rain viel zu schnell von ihm. "Nein ... nicht." flüsterte er und ohne groß darüber nachzudenken lief er ihr nach und packte ihr Handgelenk. Wie beim Tanz wirbelte er sie zu sich. Der Zeichenblock und das andere MAterial fiel aus ihrer Hand. Kurz konnte er in ihre verweinten Augen schauen, doch da lagen seine eigenen Lippen wieder auf ihren. Er wollte jetzt nicht aufgeben. Überrascht von seinem eigenen Mut musste er ein wenig lächeln. Doch viel wichtiger war das zarte kleine Mädchen in seinen Armen, welches er um keinen Preis dieser Welt verlieren wollte. Behutsam bewegte er seine Lippen auf ihren. Er wusste nicht, ob er es richtig machte, denn er hatte wirklich noch nie ein Mädchen geküsst, geschweige denn so für eins gefühlt.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 8:15 pm

(Ich finde das so süß, ich bin schon fast nah am weinen *snif*)



Rain hätte fast geschrien, als Johnny sie so ruckartig am Handgelenk packte und zurück zu sich zog. Reflexartig ließ sie die Zeichensachen fallen und starrte ihren besten Freund perplex an, als jener es ihr gleich tat und sie küsste. Doch schon bald hatte sie sich wieder gefangen und schloss die Augen. Sie schlang die Arme um ihn, schmiegte sich sanft an ihn, wollte, dass sie sich überall berührten. Rain vergrub ihre Finger in seinem Haar. Ungeübt, denn es war ihr erster, beziehungsweise, zweiter Kuss, ging sie auf Jonathan ein und schmiegte sich noch mehr an ihn, insofern das möglich war.
Doch dummerweise musste sie bald ihren menschlichen Bedürfnissen nachgehen und diesen wundervollen Moment auflösen. Sie musste nämlich Luft holen. Vorsichtig zog sie sich zurück und schlug die Augen auf. Von unten her sah sie Jonathan an und erötete noch mehr. Ihr Atem ging ein wenig schneller als vorhin und ihre Augen waren noch ein wenig gerötet vom vielen Weinen vorhin. Sie wusste nicht warum, aber sie war sich sicher, dass sie Chance, dass Jonathan für immer ihr gehören konnte, weiter weg, denn je lag, obwohl sie sich gerade geküsst hatten. "Ich...ich...", stotterte Rain und wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie fühlte sich im Moment sowieso ziemlich unwissend. SIe wusste nicht, was jetzt passieren würde, was sie für Jonathan fühlte und was jetzt mit ihrer Freundschaft sein würde.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 8:25 pm

Johnny seufzte tief, als sie dann wirklich den Kuss erwiderte. Für einen kurzen Moment hatte er wirklich daran gedacht, sie würde ihn abweisen. Aber seine Angst war unbegründet gewesen. Denn so wie es aussah, fühlte sie das gleiche für ihn wie er für sie. Nur ob es ebenfalls so lange war, war ungewiss. Er spürte ihre kleine Hände in seinen dunklen, weichen Haaren und das stachelte ihn nur noch mehr an. Näher kontne er sie nicht mehr zu sich ziehen, da sie schon so nah bei einander standen, dass nicht mal mehr ein Blatt Papier dazwischen gepasst hätte. Seine Hand löste sich von ihrem Handgelenk und behutsam legte er seine großen Hände an ihre schmale Taille. Wenn man ihm heute morgen gesagt hätte, er würde seine beste Freundin küssen, hätte er demjenigen einen Vogel gezeigt. Aber jetzt ... Jetzt fühlte er sich wie in einem Traum, der nie enden sollten. Doch das dieser Traum bald zerplatzen würde, davon ahnte er noch nichts. Lieber gab er sich ganz und gar dem Mädchen in seinen Armen hin. Doch auch er brauchte Luft und löste seine Lippen von ihren. Sie fühlten sich komisch an. Aber als er seine Augen öffnete, funkelten sie verdächtigt. Noch immer verweilten seine Hände an ihrer Taille und er hatte nicht vor, sie loszulassen. Unregelmäßig senkte sich sein Brustkorb. auch seine Wangen waren leicht gerötet. Aber das war ihm so ziemlichst egal. Ein sehr großer Wunsch hatte sich erfüllt.
"Pscht..." sagte er und legte seinen Zeigefinger auf ihre angenehm weichen Lippen. Schon wieder verspürte er den Drang sie zu küssen. Wusste jedoch nicht, ob sie es wollte. Zärtlich strich er über ihre weiche Wange und kostete den stillen Moment der Zweisamkeit voll und ganz aus.
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BeitragThema: Re: Just friends? (Rain & Jonathan)   So Okt 24, 2010 9:50 pm

Rain schmiegte ihre Wange in seine Hand. Sanft fuhr sie mit den Fingerspitzen über seine Brust und schlang dann wieder die Arme um seinen Hals. Seine dunklen Augen ruhten auf ihr, sie wusste es, aber sie traute sich nicht, den Blick zu erwidern. Sie hatte Angst, sie würde etwas darin finden, dass alles zerstören würde, etwas, dass diesen Moment, diese Liebe zerplatzen lassen würde. Etwas, dass alles verändern würde. Schließlich wagte sie doch einen kurzen Blick und konnte dann die Augen einfach nicht mehr von ihm abwenden. Er war so wundervoll. Seine blauen Augen bargen so einen klaren Blick. Rain verlor sich in dem dunklen blau und rückte noch ein wenig näher zu ihm. Sanft zog sie mit dem Zeigefinger die Konturen seiner Lippen nach und versuchte jeden seiner Gesichtszüge zu studieren. Sie versuchte, sich alles genaustens einzuprägen und nichts zu vergessen. Sie hatte Angst, wenn sie jetzt reingehen würden und sich dann in der Eingangshalle voneinander trennen würden, dass sie ihn nie wieder sehen konnte. Sie hatte Angst, dass sie ihn nie wieder berühren konnte, wie sie es jetzt tat, sie hatte Angst, er würde verschwinden. Einfach so. Er und ihre ganze Gefühlswelt mit ihm. Rain wischte ein paar seiner dunklen Haarsträhnen aus seinem Gesicht und lächelte ihn dann an. Es war ein sanftes, unschuldiges und liebevolles Lächeln. Und dennoch lag große Melancholie darin. Es war, als würde Rain etwas spüren. Als würde sie spüren, dass etwas passieren wird, dass sie beide zusammenschweißen und außeinanderreißen würde gleichermaßen. Und davor hatte sie Angst. Sie hatte ihn endlich gefunden und dennoch hatte sie das Gefühl, sie würde ihn bald wieder verlieren. Das wollte sie nicht.
"Tu es nochmal...", hauchte Rain leise und sah von unten her in Johnnys blaue Augen.
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