Miracles of Hogwarts


 
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 Die peitschende Weide

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Sophie Winterbottom

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BeitragThema: Die peitschende Weide   Fr Jul 29, 2011 11:01 am

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Sophie Winterbottom

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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Fr Jul 29, 2011 11:09 am

cf: Heulende Hütte l Hogsmead

Sophie trat schlussendlich raus in den Schnee. Noch immer schneite es und der Wind bließ ihr durch ihre Haare. Gut, dass sie sie zu einem lockeren Zopf gebunden hatte. Ihre braunen Augen musterten die Umgebung. "Es ist so ... ruhig." sagte sie misstrauisch. Wieder ging sie ein paar Schritte. Der Zauberstab befand sich ja noch in ihrer Tasche, nachdem sie kurz die Jackentasche berührt hatte. Neugierig schaute sie sich um. Die Umgebung kam ihr sehr bekannt vor. Abgesehen dass sie in Hogwarts jetzt waren. Sophie drehte sich zu Raven um und sah nun, dass der Tunnel unter eine Weide mündete. Die Weide ragte hoch über ihnen auf, bewegte sich nicht. "Glaubst du, Dumbledore weiß von dem Weg?" fragte sie ihn neugierig und wollte sich umdrehen. Doch plötzlich hörte sie ein verdächtiges Knarren und ein langer, gewaltiger Ast raste auf sie zu. Geistesgegenwärtig schubste sie Raven zurück in den Tunnel und konnte sich gerade noch selbst ducken, bevor der gewaltige Ast über ihren Kopf hinwegfegte. Schnell krabbelte sie zurück in den Eingang. "Verdammt." keuchte sie und schaute hoch aus dem Eingang. Die peitschende Weide bewegte. "War ja klar, dass sowas passieren musste." murmelte sie verärgert. "Und jetzt?" Fragend drehte sie sich zu dem Slytherin um. So schnell kamen sie aus dem Tunnel nicht weg. Dazu war es viel zu gefährlich. Die Weihnachtstüten baumelten noch immer an ihrem Handgelenk. Fast hätte sie sie vergessen.

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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Sa Jul 30, 2011 1:28 pm

cf: Hogsmead | Heulende Hütte

Sophie klang etwas erstaunt, als sie feststellte und völlig baff sagte, dass Hogwarts vor ihnen lag. Raven hatte es sich fast gedacht, seine Vermutung aber für sich behalten. So seltsam war die Vorstellung ja auch eigentlich gar nicht gewesen. Warum sollte Dumbledore sonst Spukgeschichten erzählen, wenn nicht um den Geheimgang zu verbergen? Jetzt kannten sie jedenfalls den Grund, warum solch absurde Schauergeschichten die Leute von der Hütte fern halten sollten. Dafür stellte sich jetzt die Frage, warum gab es solch einen geheimen Weg? Dumbledore brauchte ihn sicher nicht, schließlich war er Schulleiter und ein mächtiger Zauberer. Er konnte sich überall hin apparieren. Alles sehr merkwürdig.
Sophie war bereits ein Stück aus dem Tunnel heraus getreten und sah sich um. Auch Raven trat an den Ausgang, stieg aber noch nicht völlig aus dem Gang.
Die Frage der Gryffindor hörte er gar nicht, er starrte sie nur erschrocken an, als er bemerkte, Wo sie sich befanden. Noch bevor er seine Sprache wiederfand, musste Sophie bereits den wuchtigen Ästen der peitschenden Weide ausweichen. In letzter Sekunde sprang sie in den Tunnel zurück, wo sie auch gleich Raven mit sich riss. Beide landeten etwas unsanft auf dem kalten Boden, wobei Sophie noch eher weich landete, da sie genau auf den Slytherin fiel.
„Also jetzt weiß ich wenigstens …“ begann Raven, während er sich und auch das Mädchen aufzurichten anfing, „… warum dieser mörderische Baum auf dem Schulgelände steht.“ beendete er nüchtern den Satz. Als er wieder stand, klopfte er sich den Staub von der Kleidung ab. Er hatte sich tatsächlich ab und an den Kopf darüber zerbrochen, was so ein Gewächs auf einem Schulgelände zu suchen hatte, schließlich war der Baum, wie man ja unschwer erkennen konnte, nicht grade ungefährlich. „Und ich nehme ganz stark an, dass Dumbledor von dem Gang weiß, wenn er ihn nicht sogar selbst angelegt und so versteckt hat. Da stellt sich nur wieder die Frage, Zu welchem Zweck?“
Raven sah nach draußen, wo der Baum immer noch peitschend seine Äste schwang. Wie um alles in der Welt sollten sie es hier heil raus schaffen, in einem Stück und lebendig wenn möglich? Ganz sicher würde er den Gang nicht zurück gehen, dazu hatte er keine Lust. Es musste ja irgendeinen Trick geben, an dem Baum vorbei zu kommen. Nur kannte er ihn nicht.
„Mir fällt nur eine Möglichkeit noch ein, außer den ganzen Weg wieder zurück zu laufen. Wenn die aber nicht klappt, weiß ich auch nicht weiter.“
Raven schloss seine Augen und konzentrierte sich. Er wollte Munin herbeirufen, seinen weißen Raben. Das kluge Tier wusste Dinge, die ihn immer wieder zum Staunen brachten, also war es möglich, dass er auch hier helfen konnte. Nicht umsonst wurde den Raben nachgesagt, dass sie Reisende zwischen den Welten waren. So kam es Raven auch oft genug vor. Sein Großvater hatte mal gemeint, war es eher ein Spaß gewesen, aber dennoch, dass Munin wohl so weiß war, weil er so häufig zwischen Diesseits und Jenseits einher flog.
Es dauerte auch nicht lange, als er die vertrauten Rufe des Weißen hörte.

(ooc: sry dass ich gestern nich gepostet hab, ich war zu müde irgendwie ~.~)
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Sophie Winterbottom

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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Sa Jul 30, 2011 3:29 pm

Als Sophie den Slytherin wegschubste und dann selbst in den Tunnel zurückeilte, riss sie Raven mit sich. Und wäre das nicht schon schlimm genug, landete sie mehr oder weniger auf den Junge. Peinlich, dachte sie nur und rollte sich eilig wieder von ihm runter. Rappelte sich wieder auf und klopfte den Staub und Dreck von ihren Klamotten. Als sie nach draußen schaute, sah sie noch, wie mehrere Äste umherschwingen und nur darauf warteten, jemanden zu treffen und so k.o. zu schlagen. Das Herz der Gryffindor schlug laut, sie spürte den Puls in ihren Ohren und musste sich kurz sammeln. Ihre Haare standen wirr in ihr Gesicht und sie beschloss ihre oberflächlich zusammengebundenen Haare noch einmal neu zusammen zu binden. Sie löste den schwarzen Haargummi und schüttelte leicht ihren Kopf, um ihre langen, braunen, lockigen Haare zu lockern. In leichten Wellen fielen sie ihr über die Schulter, bevor sie sie zusammenband zu einem strengen Zopf. Das war viel praktischer als würden ständig lästige Haarsträhnen in ihr Gesicht fallen und sie stören.
Sophie schaute Raven an. "Das ist doch wohl klar, denke ich mal. Stell dir mal vor, wir werden angegriffen. Dann können wir schnell den Gang benutzen und bevor die peitschende Weide es merkt, sind wir auch schon im Tunnel. Kommen dann aber unsere Verfolger, ist die peitschende Weide längst erwacht und nun ja ... Du siehts ja dann, was passiert." Sie deutete mit dem Zeigefinger auf die Äste, die umherflogen. Der Baum knarrte leise und es hörte sich schaurig und gruselig zu gleich an.
Leise seufzte Sophie und lehnte sich an die erdige Wand. Leichter Wind fegte in den Tunnel und streichelte sanft ihr blasses Gesicht. Wie sollten sie nur hier wieder herauskommen? "Gibt es nicht irgendeinen Zauber, damit man die peitschende Weide lahm legen kann? Bestimmt weiß Dumbledore einen. Nur hilft uns das jetzt auch nicht weiter." meinte sie und schloss kurz die Augen. Sie war müde und erschöpft. Ihr Herz schlug noch immer heftig gegen ihre Rippen. Das hier war Adrenalin pur. Ruckartig öffnete sie ihre Augen. "Wenn wir ganz schnell sind und rechtzeitig den Ästen ausweichen, können wir es schaffen." überlegte sie und schaute hoch an die tiefe Decke, wo einige Wurzeln herausragten.
Nachdenklich und verwirrt zog Sophie ihre Augenbrauen zusammen, als sie sah, dass Raven seine Augen geschlossen hatte. "Es ist noch zu früh, um einzuschlafen." bemerkte sie scherzhaft und grinste leicht. Ihr war klar, dass er nicht schlief. Selbst Raven wusste, dass der Zeitpunkt dafür schlecht war, um ein kleines Nickerchen zu halten.
Ein Weilchen verging und sie vernahm laute Krah-Rufe. "Du hast Munin gerufen?2 fragte sie ihn erstaunt. "Wie hast du das gemacht?" wollte sie neugierig von ihm wissen. Vielleicht war die Bindung zwischen den beiden doch stärker als sie angenommen hatte. Sowas sollte es ja geben.

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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Mo Aug 01, 2011 11:26 pm

(ooc: sry dass meine post momentan so lang dauern, hab so viel um die Ohren grad Sad )

Ein verschwörerisches Lächeln stahl sich auf Ravens Gesicht, als Sophie verwundert feststellen musste, dass er ohne weiteres Zutun seinen Raben gerufen hatte.
„Berufsgeheimnis.“ meinte er grinsend und zwinkerte ihr kurz zu.
Raven benötigte weder Worte, noch großartig Magie, um mit Munin zu kommunizieren. Zwischen ihnen bestand eine besondere Verbindung, die in seiner Familie als „Seelenverwandtschaft“ bezeichnet wurde. Das bedeutete, man konnte quasi den Geist des anderen berühren, sich auf bestimmter Ebene quasi unterhalten und teils sogar das sehen, was der andere sah.
„Wäre eine Möglichkeit, blöd nur, wenn die Angreifer wissen wie man den Baum ausschaltet. Außerdem glaube ich, dass das alles einen doch anderen Hintergrund hat. Aber das ist jetzt erst mal egal.“ meinte Raven auf Sophies Idee und laute Überlegung hin. „Ich will nur möglichst heil da durch kommen und ich glaub, da müssten wir schon so schnell wie Munin sein, um da unbeschadet lang zu kommen.“
Dann räusperte sich der Junge nochmals und schloss erneut die Augen. Wieder konzentrierte er sich, woraufhin sich seine Stirn leicht in Falten legte. Er rief noch einmal im Geiste nach dem Raben und konnte ihn schließlich ganz nah bei sich spüren, als würde er genau neben ihm sitzen. In Gedanken sprach er dann zu dem Tier.
„Munin, mein Bruder. Kennst du den Weg durch den wütenden Baum? Bitte hilf uns heraus.“
Sowohl im Geiste, als auch vor dem Tunnel, konnte man ein kurzes, lautes „Kra!“ vernehmen. Der weiße Rabe hatte verstanden, was sein Herr und „Bruder“ von ihm wünschte.
„Jetzt können wir nicht mehr als warten.“ sagte er knapp zur Gryffindor. „Wenn er nichts findet, müssen wir doch umdrehen.“
Der Slytherin lehnte sich mit verschränkten Armen gegen die sandige, hartgefrorene Wand und starrte auf den Tunnelausgang. Noch immer schwang der mächtige Baum seine wuchtigen Äste und Schlingen umher. Langsam wurde es wirklich ziemlich kalt. Kein Wunder, es wurde auch schon dunkel, ging auf den Abend zu. Eigentlich war Raven nicht sonderlich zimperlich, aber mit der Zeit kroch auch ihm die Kälte in die Knochen.
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Mo Aug 01, 2011 11:39 pm

[ooc: Och, macht nix XD Fühl dich nicht gedrängt ^^]

'Berufsgeheimnis' sagte Raven und zwinkerte ihr kurz zu. Die Gryffindor hob misstrauisch eine Augenbraue, glaubte ihm nicht ganz. Aber sie konnte es ja nicht beweisen. Sie wusste eigentlich gar nichts über Munin und ihm, über diese ganz besondere Seelenverwandtschaft. Sie betrachtete es nur als enges Band. Aber als Seelenverwandtschaft? Zwischen einem Tier und einem Mensch? Sollte es ja geben.
"stimmt, da hast du auch wieder recht." gab sie zurück und presste leicht ihre Lippen aufeinander. Sie fühlten sich kalt und rau an. Insgesamt wurde ihr langsam kalt. Hier unten stand die Kälte und zog auch nicht ab. Sie sah ihren Atem als weiße Wolke vor ihrem Gesicht. Leise klapperten ihre Zähne und sie vergrub noch mehr ihre Hände in ihren Manteltaschen.
Sophie ließ Raven einfach machen. In dem Punkt blieb ihr einfach nichts anderes übrig, als ihm zu vertrauen. Er würde schon wissen, was er tat. Hoffentlich. Leise seufzte sie. "Wollen wir hoffen, dass dein Rabe etwas findet." sagte sie leise und gähnte hinter vorgehaltener Hand. So langsam wurde sie müde. Und nun bemerkte auch sie, dass Raven es nicht anders ging als ihr. Auch er fror. Sein Körper bebte ganz leicht. Dann machte es 'klick' in ihrem Kopf und sie hatte eine wunderbare Idee. Nur hoffentlich würde es Raven nicht falsch auffassen. Locker, obwohl sie das überhaupt nicht war, ging sie auf ihn zu und öffnete seinen Mantel. Dann öffnete sie ihren Mantel und schlang ihre Arme um Ravens Oberkörper. Umwickelte leicht seinen Oberkörper mit ihrem Mantel. "Und nun leg deinen offenen Mantel um mich. So wird uns bald wärmer werden." sagte sie leise und schaute zu ihm hoch. In ihrem Gesicht zeigte sich keine Emotion. Nur in ihren Augen spiegelte sich ... Verlegenheit.
Leise klapperten ihre Zähne. Das verging jedoch langsam. Ihre wurde wärmer. Viel wärmer.

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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Di Aug 02, 2011 1:32 am

Sophie sagte nichts weiter, was seinen Versuch anbelangte, sie aus dieser Situation heraus zu holen. Ob sie ihm nun vertraute, oder ob sie einfach nur schwieg, weil sie selbst keine bessere Idee hatte, wusste er nicht und im Moment, war es ihm auch recht egal. Er war ganz dankbar dafür, dass sie sich weiterer Kommentare enthielt, gleich sie nicht böse gemeint waren. Doch so konnte er sich besser konzentrieren.
Von Munin nahm er unterdessen nur die Flügelschläge, sanft in seinem Unterbewusstsein wahr. Hoffentlich fand der Rabe etwas. Aber eigentlich zweifelte Raven kein bisschen an seinem gefiederten Freund. Das Tier war äußerst klug und er konnte gar nicht sagen, wie oft es ihm schon geholfen hatte. Es würde nun mal einige Minuten dauern und er verlangte oder erwartete auch nicht, dass eine Lösung von jetzt auf gleich parat war.
Nun mussten sie einfach warten. Sie standen an die Wand gelehnt, was wohl nicht unbedingt die klügste Sache war, schließlich froren sie beide schon wahnsinnig und die Erde war noch kalt dazu. Raven ruckte etwas ab von der Wand und stellte sich einfach so hin.
Plötzlich tat Sophie etwas unerwartetes, das Raven ziemlich stutzig machte. Sie kam näher zu ihm, schlüpfte quasi unter seinen Mantel und umwickelte ihn gleichzeitig mit ihrem. Leise sagte sie ihm, er solle auch seinen Mantel um sie legen, dass ihnen beiden wärmer wurde. Er konnte den verlegenen Unterton in ihrer Stimme hören und auch in ihren Augen sehen, dass es ihr zwar etwas unangenehm war, aber sie es für richtig hielt.
Sophie war wirklich schon halb totgefroren, sie war eiskalt und so zögerte er auch nicht lang, sondern zog sie nahe an sich heran und umwickelte auch sie mit seinem Mantel. Hier ging es wirklich nicht gleich um irgendwelche Liebestaten oder Anmachversuche, sondern einfach darum, sich nicht mehr als eine Erkältung zu holen. Deshalb verkniff sich Raven auch den Spruch, den er auf den Lippen hatte. Langsam war die Situation wirklich nicht mehr komisch, das Wetter war eindeutig mies und wenn es heute Nacht keinen deftigen Schneesturm gab, dann wusste er auch nicht.
Schnell wurde es wenigstens etwas wärmer. Gut, so sehr gefroren hatte er selbst nicht, aber eben Sophie, deshalb hatte er auch nichts, gegen die ganze Aktion und er würde auch sicher kein einziges Wort darüber verlieren.
Während dieses kleinen Geschehens hatten die beiden gar nicht gemerkt, dass es plötzlich still vor dem Tunneleingang geworden war. Erst als der weiße Rabe schließlich durch das Loch geflogen kam, registrierte Raven, dass der Baum sich nicht mehr bewegte.
„Gut gemacht Munin, vielen Dank.“ sagte er und führte Sophie nach draußen. Die Weide stand da wie erstarrt, als hätte sie jemand eingefroren, mitten in der Bewegung.
„Komm, schnell weg, ehe das Ding wieder los legt.“ sagte der Junge knapp, fasste Sophie an der Hand und zog sie sanft mit sich. Es war tatsächlich schon finster draußen geworden, so hatte er auch keine Bedenken, dass sie irgendjemand sah. Natürlich verzichtete er jedoch darauf den Zauberstab wieder zu erleuchten. Aber das brauchte er auch nicht, sie kannten den Weg zum Schloss ja.
So schnell sie ihre steifgefrorenen Füße noch tragen konnten, liefen sie der Wärme entgegen.

(ooc: du darfst entscheiden wohin jetzt, bzw was wir noch machen. Smile )
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BeitragThema: Re: Die peitschende Weide   Di Aug 02, 2011 12:16 pm

Der Rabe war überhaupt nicht mehr zuhören und Sophie fragte sich, was das Tier unterdessen tat. Wie sollte ein einfacher weißer Rabe etwas gegen eine peitschende Weide unternehmen? Das Tier besaß doch keine magischen Kräfte, oder etwa doch? Sophie konnte sich das wirklich nur schwer vorstellen. Bestimmt gab es einige Tiere, die magisch begabt waren. Aber gehörte ein weißer Rabe dazu auch? Sie würde nachher mal in die Bibliothek gehen. Vielleicht fand sie dort ein geeignetes Buch über solche Wesen. Oder sie musste mal Hagrid fragen. Er kannte sich ja mit sowas aus. Schließlich war der Halbriese nicht umsonst Lehrer for Pflege magischer Geschöpfe. Er würde sicherlich etwas wissen.
Scheinbar hatte Raven nichts gegen diese ... 'idee' einzuwenden. Stumm zog er sie an sich und wickelte seinen Mantel um sie. Gleich wurde ihr tatsächlich wärmer und fast ein wenig schüchtern bettete sie ihren Kopf gegen seine Schulter. Man, war das peinlich und ihr war das so schrecklich unangenehm. Hoffentlich dachte er nicht sonst was von ihr.
Plötzlich wurde es totenstill vor der Peitschenden Weide. Die Gryffindor drehte ihren Kopf leicht in die Richtung, schaute durch den Tunneleingang nach draußen. Und tatsächlich, keine Äste und Zweige schwangen mehr kraftvoll umher. Munin flog durch den Eingang, krächzte kurz und schon löste sich Sophie aus der 'Umarmung', knöpfte schnell ihren Mantel zu. Sie war noch gar nicht fertig, da zog Raven sie bereits mit sich. "Danke, Munin." rief sie dem stolzen Raben hinterher. Die Weide war vollkommen starr, bewegte sich nicht ein Zentimeter. Als wäre sie ... eingefroren. Erstaunt weiteten sich ihre Augen. Allerdings konnte sie das Werk gar nicht richtig betrachten, denn schon ging es hoch zum Schloss. Endlich!

tbc: Eingangshalle

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